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Das Sabinchenlied

Das Sabinchenlied

 

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Sein Geld hat er versoffen,
in Branntwein und in Bier.
Da kam er zu Sabinchen geloffen
und wollte welches von ihr.

Sie konnte ihm keines geben,
drum stahl sie auf der Stell,
von ihrer sauberen Dienstherrschaft,
zwei silberne Blechlöffel.

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch schon nach sieben Wochen,
da kam der Diebstahl raus.
Da warf man das Sabinchen
mit Schande aus dem Haus.

Sie klagt's ihm mit Gewissensbissen,
ihr ist das Herz so schwer.
Doch jetzt will nichts mehr von ihr wissen
der Treuenbrietzener.

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

O, Du verfluchter Schuster,
Du rabenschwarzer Hund!
Da nimmt er gleich sein Rasiermesser
und schneidet ihr ab den Schlund.

Das Blut himmelaufwärts spritzte,
Sabinchen sank um und um.
Der treulose Schuster aus Treuenbrietzen,
der stand um sie herum.

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem düst'ren Keller;
bei Wasser und bei Brot,
da hat er endlich eingestanden
die schaurige Moritot.

Am Galgen ward der Treuenbrietzener
gehängt durch einen Strick.
Dazu hat ihn gebracht die Untreu
und auch die falsche Tück.

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabinchenlied

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die Moral von der Geschicht:
Trau' keinem Schuster nicht!
Denn der Krug geht so lange zu Wasser,
bis ihm der Henkel abbricht.

Die Zeichnungen zur Moritat stellte uns freundlicher Weise der Autor Herr Harry Prüfert zur Verfügung.

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